Berlin – Nani Iro

Japanisch „kochen“…

…mit schneidernmeistern und dem Stoffbüro, nach den kostenlosen „Rezepten“ von Naomi Ito.

Vielen Dank, liebe Catrin, für die Übergabe des Pfirsichzweiges an mich nach Berlin!

 

Die nani iro Schnittmuster, die wir benutzt haben, erscheinen immer parallel zu ihren Stoffkollektionen. Es gibt schlichte Schnitte für Kinder und Erwachsene und auch Accessoires.
Ich habe mich für das „recipe No.7“ aus der Kollektion von 2011 entschieden, ein schlichtes Tunika/Blusen Top ohne Schulternähte, sowie für eine Sarouel Hose, das „recipe No.1“ aus der Kollektion von 2014. Die Hose ist eigentlich ein Männerschnitt, Größe M, doch der Vergleich mit einem anderen Hosenschnitt von mir ergab, dass die Hose mir passen könnte!

Das Zeichnen der Schnitte hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich kann nur empfehlen, es
einfach einmal auszuprobieren! Sie sind aus Rechtecken konstruiert und lassen sich mit den Maßangaben leicht nachbauen. Lediglich die Kurven müssen per Hand oder mit einem Kurvenlineal eingezeichnet werden.
Meine Schnitte waren beide ganz und gar auf Japanisch, doch wer schon einfache Kleidungsstücke genäht hat, sollte mit dem Nähen keine Probleme haben.
Bei beiden Schnitten habe ich die Nahtzugaben zusätzlich hinzugefügt, so wie es auch in den
Japanischen Schnittmusterbüchern üblich ist.
Ich bin mit der Naivität eines Laien herangegangen und war überrascht, wie gut beide
Schnitte beim Nähen zusammen gekommen sind. Besonders bei der Hose war ich hoch erfreut und stolz, dass die Schnittteile perfekt zusammengepasst haben und ich am Ende
tatsächlich eine richtige Hose in den Händen hielt!

Ich habe für beide Schnitte Probestücke angefertigt und einige Veränderungen vorgenommen:
Bei der Tunika habe ich den Saum verändert, ihn vorne kürzer und hinten länger gezeichnet und gute 20 cm aus der Weite heraus genommen, die ich aber wieder als Länge
an den Armen angesetzt habe, um die Form nicht zu sehr zu verfremden. Auch den Ausschnitt habe ich in der Weite um 2cm verringert.

Bei der Hose habe ich mir durch einen Keil in der Gesäßnaht etwas mehr Raum für den Po gegeben.

Für die Bluse habe ich wunderschönes Baumwoll-Leinen aus Japan verwendet und für die Hose einen leichten Anzugstoff aus Schurwolle.
Die Bluse gefällt mir sehr und wird im Sommer sicherlich ein Lieblingstück.
Bei der Hose bin ich mir noch nicht so sicher….
Sie passt und sitzt halt so, wie eine Sarouel Hose sitzen soll! Ich liebe diese Hosen (und plane schon die nächste Rockbüx!), doch vielleicht sind sie nicht der ideale Schnitt für mich 😉 Aber noch gebe ich nicht auf!
Dieser Hose hier könnten kleine Abnäher vorne ganz gut tun und auch die Länge stimmt
noch nicht. Ich hätte beim Nähcamp mitmachen sollen, solche Dinge lassen sich viel leichter
mit einem Blick von außen verändern!

Ich hoffe sehr, euch hat unser Ausflug in die Japanische Schnittkonstruktion ebenso viel Spaß gemacht wie uns dreien und wir konnten euch vielleicht dazu anregen, Ähnliches zu
probieren!

Vielen Dank, liebe Monika und liebe Catrin, es war mir eine Ehre!

Vielen Dank liebe Tessa für die schönen Fotos von mir!
Und zum Glück hatte ich Heidi als Modelcoach dabei und durfte am Ende sogar ein Foto mit
nach Hause nehmen!

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* * *

Vielen vielen Dank, liebe Ute, liebe Catrin!

Was wäre Berlin ohne Siegen oder Emden, aber vor allem was wäre Emden (aka Frau schneidernmeistern) ohne Siegen UND Berlin.
Ich freu mich so über den zweiten Teil meiner/unserer Beitragsreihe und weil wir auch beim Fotoshoot mit Tessa so viel Spaß hatten und der Vergleich mit einer großen Modelsuche via TV nahe lag, möchte ich euch bitten für uns abzustimmen.

Denn nur EINE kann NaniIros – Topmodel werden…

Es locken Ruhm und Ehre auf diesem Blog! 😉
Lieben Dank nochmal.