Emden ist nicht Berlin – umsonst und draußen

#samesamebutdifferent…

Die Vorbereitung auf diesen Blogpost war für mich eine besondere Herausforderung…

Ute hatte mir verschiedene Themen vorgeschlagen, aber nachdem der Sommer in den Startlöchern stand und die Produktion an TShirts auf allen Blogs zunahm entschieden wir uns dafür, Shirt-Freebooks zu testen.

Die Modelle waren recht schnell gefunden.
Wir entschieden uns (wie ihr vorgestern hier schon lesen konntet) für:

Hemlock-Tee von Grainline Studio
Mandy-Boat-Tee von Sew Tessuti
Plantain von Deer&Doe

So weit so gut… doch welches ist welches? Warum unterscheiden sie sich… und muss ich wirklich alle drei nähen? Reicht nicht eines, um ein TShirt zu zeigen? Ist der Streifen nun besser für Hemlock oder Mandy… Welchen Stoff nehme ich für das Plantain und warum, um alles in der Welt heißt das Shirt „Kochbanane„?

und warum sind es auf einmal vier T-Shirts…

Wer mich ein bisschen kennt, der weiß mittlerweile, dass ich nicht nähe, um möglichst viele selbstgenähte Sachen in meinem Kleiderschrank zu haben…

Es ist nicht mein erklärtes Ziel eine „selfmadewardrobe“ von der Unterhose bis zum Parka zu erstellen…

Ich nähe nicht, weil ich es so gerne tue… ganz im Gegenteil – denke ich an den Hashtag #nähenistmeinYoga, so bevorzuge ich dann doch eher das Yoga…

Ich muss schnell fertig sein, muss schnell ein Ergebnis sehen. Deshalb „verzettele“ ich mich auch nicht mit Belegen, nahtverdeckende Zierstreifen und schon lange nicht mehr mit Säumen (obwohl es Zeiten gab, in denen ich offene Kanten abgelehnt habe).

Ich nähe, weil mich interessiert, wie etwas funktioniert – auch wenn es das Schnittmuster schon gibt.
Aus diesem Grunde tüftele ich seit Jahren an einem Wickelkleid, deshalb bastle ich an einem Raglan, mit perfektem Fall über die Schulter, ohne Naht und ohne Schrägzüge oder zu viel Weite unter dem Arm. Dann nähe und nähe ich immer wieder, bis es irgendwann endlich funktioniert und der Schnitt dann meistens wieder uninteressant wird für mich.

Ich bin Handwerkerin und Schnittdirektrice – keine Designerin…
Vielleicht wäre es andersherum manchmal einfacher, dafür weiß ich aber, was hinter meinem Schnitt steckt.

Natürlich wäre es einfach, einen Schnitt zu kaufen, ihn ohne viel darüber nachzudenken zu nähen… aber ich schaffe es ja noch nicht einmal, objektiv an ein Probenähen ranzugehen. Denn mein erklärtes Ziel ist immer, den Schnitt zu perfektionieren und/oder besser zu machen.
Auch wenn es in vielen Fällen gar nicht nötig/möglich ist.

 

(Vielleicht ist es wie bei einem Koch, der niemals nur genießen kann, sondern immer schmeckt, welche Gewürze im Gericht stecken…)

Die Fülle an Schnitten und Ebooks, die gerade auf den Markt drängt erschlägt mich.

 

Hier noch ein Fledermausshirt, da noch eine gemütliche Wohlfühlhose, dort noch eine Bluse mit Paspel in der hinteren Mitte…

Als Fachfrau amüsiere ich mich manchmal über das „Neue“ und den Hype den jedes Schnittmuster immer und immer wieder hervorruft (und ich möchte rufen „HALT! Nein! Den Rock hast du schon… der hat nur andere Taschen…“)

Auch in der Burda im Übrigen (mit der ich nähen lernte und die jetzt als hieroglyphisch verschrienen Anleitungen bestens verstand), die mit 35 Modellen aber nur 10 Schnitten daher kommt.

Im Prinzip – und so lernt man es ja auf der Meisterschule – benötigt man lediglich 4 Schnitte:

 

Rock, Hose, Bluse, Jacke

Aber das Business funktioniert eben nicht so und so ist es in jedem Bereich.

 

Nur so funktioniert der Markt, denn alles was neu ist, hat einen größeren Glanz, als das, was man vor einem halben Jahr hatte.
Und nicht jeder beherrscht die Abwandlung eines Schnittes.
Und auch ich kaufe mir gerne mal ein Schnittmusterbuch und freue mich darüber, wenn jemand anderes die Denkarbeit für mich erledigt hat…

* * *

Nun aber zurück zu den Shirts, die ich allesamt als Langarm genäht habe.

(ich konnte ja nun wirklich nicht davon ausgehen, dass in Südfrankreich Sommer ist und ich beim Fotoshooting morgens um 8:30 schon ins Schwitzen komme).

Mein erklärter Favorit ist das HemlockTee:

Das mag zum Teil auch an dem tollen Leinenjersey von naturstoff.de liegen, der sich so wunderbar trägt, diesen tollen Blauton und einen sehr schönen Fall hat.

Das Schnittmuster ist digital gezeichnet, was ich sehr mag.
Wie ich es schon beim Linden Sweatshirt lobte, ist die Aufmachung super professionell und lässt keine Fragen offen.

Den Schnitt gibt es onesize inkl. einer einseitigen Info zum Drucken und den Maßen. Auf der Homepage gibt es hier eine Art Tutorial. Aber wie ich schon sagte, ist der Schnitt selbsterklärend und einShirtisteinShirtisteinShirt…

Das Hemlock ist weit und hat eine lässig überschnittene Schulter. Der Ärmel wird schnurgerade nach Markierung an die Armausschnitte angenäht, was beim Schließen der Seitennaht ein wenig tricky ist… Das ist aber auch der einzige „Kritikpunkt“.


Dem Hemlock folgt direkt und schnurstracks das MandyBoatTee:

Leider musste ich aus der Weite insgesamt 16 cm herausnehmen, da ich nur noch einen Streifenrest hatte. Ich bin im Nachhinein auch sehr froh über diese Weitenreduzierung, da es auch so noch sehr luftig ist. Das Schnittmuster ist von Hand gezeichnet und eingescannt, was bei einem Freebie vollkommen ok ist, mich aber immer ein wenig enttäuscht und dadurch auch ein wenig unprofessionell wirkt. Lediglich das TessutiLogo ist digital aufgebracht, auch die komplette Beschriftung ist von Hand geschrieben.
Der Schnitt an sich macht diesen kleinen Makel aber wieder gut, alle notwendigen Infos um das Shirt zu nähen sind vorhanden. Ein großer Vorteil des Mandy Schnittes ist, dass es ihn auch „actual size“ zum Druck im CopyShop gibt, so spart man sich das lästige kleben.
Den Schnitt gibt es inklusive einer 8-seitigen bebilderten Anleitung, so ist er auch leicht für Anfänger zu nähen. Der U-Boot Ausschnitt ist sehr schön, wie ich finde und supereasy zu verarbeiten, da er einfach nur umgeklappt und mit der Zwillingsnadel abgesteppt wird.



Leider als Schlusslicht folgt nun das Plantain:

Die Aufmachung des Ebooks von Deer&Doe fand ich am professionellsten.
Man bekommt nach Registrierung (!) auf der Seite Zugang zu einem 20seitigen Ebook mit digital gradiertem Schnitt in den Größen 34 – 46. Zweisprachig beschriftet in Französisch und Englisch. Zudem eine 10seitige Nähanleitung, ebenfalls in Englisch oder Französisch.

Etwas unglücklich fand ich die Aufteilung auf den einzelnen Blättern des Schnittmuster PDFs, da sich zum Teil sehr schmale Streifen eines Schnittteiles auf dem nächsten Blatt wiederfinden und das beim Schneiden und Kleben oft ein unnötiges Gefummel ergibt.

Genäht war das Shirt für mich leider ein wenig enttäuschend. Außer dem wirklich schön geformten Ausschnitt ist es nichts besonderes. Ich bin mir nicht so ganz sicher was ich von der ausgestellten Form halten soll. Als Kascheur für den sommerlichen Hüftspeck sicherlich gut geeignet, hat es etwas von schwingendem Kleidchen und somit für mich keinen erwünschten Mehrwert.

* * *

 

Das Nachdenken über die Schnitte im Allgemeinen und die drei Shirts im Besonderen hat mich direkt dazu verleitet in meinem Depot zu kramen, mich inspirieren zu lassen und selbst kreativ zu werden. Und wie so oft in der Vergangenheit geschehen, werden die Dinge über die man sich die wenigsten Gedanken macht die besten…

Und so ist quasi so nebenbei ein Shirt entstanden, in dem sich all das vereint, was ich in dem einen oder anderen gefunden, aber auch vermisst habe.
Ich habe weder in die Trickkiste gegriffen, noch habe ich etwas völlig neues „erfunden“.
Viele andere Schnitte existieren, die so oder so ähnlich aussehen – aber dies hier ist meines – und wer weiter oben aufmerksam gelesen hat, der versteht, warum das so wichtig ist für mich…

Nun habe ich in diesen Post schon mehr als genug gepackt, also lasse ich euch nur einen Teaser da – einen genaueren Blick (auch auf den Schnitt) könnt ihr dann schon MORGEN (!) riskieren…
just another tee.

 

* * *

Ich lasse meine Gedanken als Betrachtung so stehen… konstruktives Feedback ist definitiv erwünscht.

linked with rums

 

28 Kommentare

  1. Gelesen habe ich gestern schon, aber dann wurde das Kind wach, und der Kommentar war vergessen. Dabei wollte ich doch unbedingt sagen, dass ich dich in Shirt 1 Top finde!! Ale drei hab ich auch schon genäht, und beinahe selbige Reihung – wobei der Stoff schon eine große Rolle spielt!!
    Liebe Grüße
    Veronika

    • Liebe Veronika,
      ich gebe zu, dass ich in der Vorbereitung bei Dir gespickt habe und das Plantain fand ich bei dir grandios… mich überzeugt es leider so gar nicht und so ist das Hemlock in der Tat mein Lieblingsshirt.
      Liebe Grüße
      Monika

  2. Liebe Monika, danke für deinen klugen Post! "Nähen gelernt" habe ich mit englischsprachigen Schnitten, die sich für mich von vielen deutschen Schnitten unterscheiden. Hier scheinen mir die Schnitte häufig "einfacher" und häufig auf Jersey ausgelegt. Das finde ich oft schade, da mir das Nähen mit Webware viel Spaß macht und mir bei Jersey manchmal die Herausforderung fehlt. Auch scheinen mir die Amerikanischen/Australischen etc Schnitte mehr an aktuellen Modetrends orientiert und etwas ungewöhnlicher. Natürlich gibt es das auch hier 😉 Aber manchmal erschlagen mich all die neuen Jerseyschnitte schon! Woran das nun liegt weiß ich auch nicht, trauen diese Designer ihren Kunden mehr zu oder ist es die Kundennachfrage, die hier die Schnitte bestimmt? Bisher fühle ich mich eher bei den englischsprachigen Schnitten zuhause und hoffe, dass sich hier auch langsam etwas anderes mit in die Nählandschaft einschleicht. Liebe Grüße! Uiii! Ich freu mich schon auf Justanothertee!

  3. Liebe Monika,
    du sprichst mir aus der Seele. Was meinen Bedarf an Schnittmustern angeht, bin ich wirklich gesättigt. Für den Mops reichen mir vier ottobre-Hefte (einmal rund ums Jahr), für mich habe ich Else. Damit fehlt mir eigentlich nur noch ein guter Hosenschnitt (an dem ich schon ewig bastle und der schon längst fertig sein könnte, wenn ich mich nur mal motivieren könnte…) Was braucht es mehr!? Warum ein Ebook kaufen, weil die Taschen- oder Ausschnittlösung so innovativ ist? Am Ende mache ich doch sowieso alles anders und so, wie es mir gefällt.
    Was deine Shirts angeht, so stimme ich deiner Rangfolge zu: Das erste Shirt finde ich nahezu perfekt. Die Ärmel könnten kürzer sein, wobei ich auch immer zu überlangen Ärmel neige, weil es so schön warm und bequem ist. Das kann ich also voll und ganz nachvollziehen. Der Stoff ist wunderschön und sollte wohl endlich mal den Sommer hervorlocken! Das geringelte Shirt gefällt mir, macht dich aber breiter als du bist finde ich, die Ärmel sind mir persönlich zu weit oder zu kurz, es wirkt nicht ganz stimmig auf mich. Dafür liebe ich den Ausschnitt. Das letzte (helle) Shirt finde ich recht nichtssagend an dir. Ich kann gar nicht genau sagen, warum.
    Ich freue mich auf morgen! Denn das wird wirklich toll!
    Liebe Grüße,
    Lena

    • huch… breit fühle ich mich gar nicht *lach, aber ich weiß was du meinst. Der weiche Jersey klebt sich auch manchmal etwas ungeschickt an den Körper, trotzdem mag ich es gern und der Ärmel ist eigentlich ziemlich schmal beim Mandy. Das ist eigentlich auch der Reiz wie ich finde..
      Liebe Grüße
      Monika

  4. Liebe Monika,
    ich lese heute früh deinen Post und dachte: Bingo! Wir passen heute perfekt zusammen 😀
    Wenn man Schnitte verändern kann, vor allen Dingen wenn man Ahnung hat, was man da genau verändert, dann gebe ich dir auch vollkommen Recht! Dann gibt es sicher Schnitte, die sich wirklich nur in Details unterscheiden und dann gibt es wiederum Dinge, bei denen ich mich geärgert habe mal ausnahmsweise keinen Schnitt gekauft zu haben 😀 Ok gut, dass war jetzt einmal 😉 Aber ich gebe ehrlich und offen zu, dass eindeutig zu viele Schnitte auf mich warten…
    Deine Shirts gefallen mir alle drei sehr gut, dass erste ist in jedem Fall sehr Monika, da gebe ich Miri recht! Das Plantain gefällt mir jedoch auf den Fotos auch sehr gut, aber zwischen aussehen und wohlfühlen liegen halt doch oft Welten. Oder der Ausschnitt 😉
    Liebe Grüße,
    Marina

    • Liebe Marina,
      es bleibt spannend und ich ziehe mir ja meine Lebensgrundlage unter den eigenen Füßen weg, wenn ich jetzt nur noch Anleitungen zum Selbermachen und Freebooks veröffentliche…
      Also weiter kaufen! 😉
      Das nächste EBook wartet schon!
      Liebe Grüße
      Monika

  5. Ich ertappe mich auch immer wieder, dass ich sehr stark versucht bin, alle neu aufkommenden Schnitte zu kaufen. Aber das habe ich inzwischen ganz gut im Griff und kann mich nach kurzem Nachdenken und Rekapitulieren meines Bestandes zurückhalten. Denn wirklich Neues gibt es tatsächlich nicht so viel.
    Die Shirts, die du getestest hast, mag ich alle gerne. Witzigerweise besonders das Plantain, das sitzt bei mir richtig gut, was vielleicht an meiner breiten Hüfte liegt, da bin ich um die Stoffweite unten dankbar. Aber auch mit den anderen beiden bin ich zufrieden, wobei das Mandy Boat schon seeeehr weit ist. Jezt bin ich gespannt auf dein ganz eigenes Shirt!
    Liebe Grüße von Claudia/ganzmeinding

    • Liebe Claudia,
      dank dir für deinen Kommentar – das ist ja das gute an Freebies.
      Man kann entspannt testen, ohne zuviel Geld für ein EBook ausgegeben zu habane und lernt gleich den Stil des Labels kennen.
      Liebe Grüße
      Monika

  6. Ja – warum soviel verschiedene Schnitte? Ich mag auch lieber Basisschnitte, brauche aber mehr als Rock, Bluse, Hose, Jacke: ein Shirt muss definitiv auch dabei sein – weils eben anders sitzt als eine Bluse.
    Schwierig finde ich, herauszufinden, welche Basisschnitte zu meiner Figur (und die bleibt wahrscheinlich so…) passen. An die ganzen FreeBookShirts habe ich mich noch nicht so herangetraut, es sehen eben nicht alle gut aus. Ute und du beschreiben das ganz gut.
    Das Hemlock gefällt mir an dir wie an Ute, das macht dann schon Mut, es auszuprobieren. Ich bin schon gespannt, wie es mir mit dem Just Another Tee geht, denn ich brauche dringend Shirts.
    Liebe Grüße
    Ines

    • Genau, du hast recht.
      Das Shirt hat die Bluse zu Zeit in den Hintergrund gedrängt. Vielleicht hätte ich besser Oberteil schreiben sollen.
      Und tatsächlich kann und will nicht jeder selber kreativ werden.
      un dich verstehe auch, dass jeder Designer einen Shirt oder Jogginghosen-Schnitt veröffentlichen will.
      Für den Kunden ist es dann eben schwer sich zu entscheiden und man wählt wohl dann denjenigen mit dem man bislang die besten Erfahrungen gemacht hat…
      Liebe Grüße
      Monika

  7. Plantain hat massives problem im rücken. das ist nämlich nicht weit genug ausgestellt und dadurchj auf allen gezeigten beispiele im bereich der taille immer falten und schrägzüge,wei es bei hohlkreuz so ist. lässt sich leucht beheben,wenn man vorher mehr zuschneidet. ebenfalls stimmt die schulterneigung nicht ganz,denn die meisten haben falten aus der achsel.

    dasss man nur 4 schnitte benötoigt ist nur teilweise richtig. man muss ein designer sein,um daraus immer was anderes zu bekommen. denn sonst bildest du anatomische wiederholung deiner fogur und alle deine kompositionen werden aussehen wie von einer matrix.
    zu diesem enschluss kam ich nach der beobachtung der fertigung 3D-konstruktionen. wenn man nciht selbst die linien hinzufügt und mit anatomie bricvht, stempelt man die garderobe, wo ein stück dem anderen gleicht,auch wenn kragenvarianten oder sonst was sich unterscheidet. die linien,die wir unterbewusst "lesen" sind und bleiben identisch.

  8. Toller Post! – ich als Hobbynäherin und erst seit einem Jahr an Kleidung für mich selbst nähend, ertappe mich oft dabei, wie ich genähte Kleidung auf so manchem Blog begeistert betrachte, mir dann Gedanken zu dem jeweiligen Schnitt mache und häufig den eigentlichen Unterschied zwischen diversen Schnitten einfach nicht wirklich feststellen kann, was aber durchaus häufig auch an meiner unprofessionellen und nicht so erfahrenen Herangehensweise liegen mag und nicht oder nicht nur 🙂 den "unterschiedlichen" Schnitten anzulasten ist…ich fand gestern auch schon bei Ute das Plantain-Shirt am schwächsten…eure beiden anderen Versionen sind sehr schön (auch mit deiner "Zwangsverschmälerung") …aber auf morgen bin ich auch richtig gespannt- der Lagenlook und übrigens auch die gewählte Farbe- deines "Eigenbaues" ist sehr schön und dezent, aber auch cool- siehste, schon wieder schwärmend 😉 lG Miriam "Mecki macht"

    • Vielen liebe Dank Miri!
      Es kommt immer darauf an, wieviel man von den einelnen Klediungsstücken sieht. Mir fällt es auch oft schwer zu erkennen, was es denn nun genau ist, wenn ich keine technische Zeichnung habe sondern nur gut ausgeleuchtete Modelfotos sehe.
      Liebe Grüße
      Monika

  9. Danke für deinen Post!
    ich kann das eigentlich nur so unterschreiben. Ich schüttele auch immer nur den Kopf, wenn mal wieder etwas als ganz toll und neu verkauft wird!
    Leider traue ich mich nicht wirklich viel an schnitten zu verändern, sondern ich bin eher immer auf der Suche nach welchen, die wirklich einfach von Anfang an super passen, eben ohne laufend viel ändern zu müssen. Und da wird man mit der Zeit doch immer kritischer und sieht immer mehr, den Unterschied, ob jemand sein Handwerk versteht, oder eben nur meint es zu können! Wie oft habe ich mich schon geärgert, wenn hinten und vorne nix wirklich zusammen passt! Und man dann alles so pi mal daumen zusammen nähen muss!
    LG Kristina

    • Vielen Dank Kristina.
      Ich schrieb ja schon. Nicht jeder kann oder will selber kreativ werden. Toll ist aber, wenn man so wie du, langsam einen Blick dafür entwickelt, was neu ist und was man evtl. mit ein paar Handgriffen selber erledigen kann.
      Liebe Grüße
      Monika

  10. Wie toll geschrieben! Und so wunderschöne Shirts, eins schöner als der andere. Für mich erste das beste, kann aber auch an meiner Schwäche für blau liegen 😉 Übrigens, ich bin auch eine die an den Schnitten rumbastelt weil ich es nicht einsehe immer neue zu kaufen obwohl es nur Kleinigkeiten sind die anders sind. Es klappt bei mir nicht immer, weil ich nicht das nötige Wissen habe, aber es macht Spaß!
    Liebste Grüße, Lee

    • Lieben Dank!
      Ich finde es toll, wenn man sich mal die Mühe macht und selber am Schnitt bastelt.
      Früher (ohne das Wissen das ich jetzt habe) habe ich die aberwitzigsten Kreationen genäht.
      Und das blau ist einfach der Knüller!
      Liebe Grüße
      Monika

  11. Interessant geschriebener Post. Ich muss mich auch immer wundern was so an 'neuen' Schnitten auf den Markt kommt und scheinbar auch gekauft wird. Alles schon da 🙂
    Deine Shirts gefallen mir alle gut und tatsächlich gefällt mir deine Eigenes am besten. Bin gespannt auf morgen.
    LG
    Christine

  12. Du machst Deinem Namen wirklich alle Ehre, Monika! Ich finde Deine Interpretationen durch die Bank weg meisterhaft – es zeigt mal wieder, wieviel die richtige Stoffwahl und damit verbunde Qualität ausmacht. Ich mag Dich in allen drei Shirts gerne, am meisten Monika ist aber tatsächlich das Hemlock. Und nachdem ich mir bereits einen schönen Jersey für just another tee bereit gelegt habe, bin ich nun echt gespannt, ob es mich auch so schön kleidet wie Dich.

    Liebe Grüße
    Miri

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